| Über mich |
Wie alt ist man mit 33? Alt genug für Familie? Zu jung um sich selbst erfahren zu haben? Oder im genau richtigen Alter für eigentlich alles? Denn so fühle ich mich: genau richtig :)© Nina Kümmerling | www.lichtweg-reiki.de
Ich spreche offen zu euch von meiner Vergangenheit, denn sie ist es die mich prägte. Auch wenn dem einen oder anderen manches Fremd erscheinen mag, nicht konventionell oder schwer zu verstehen, sind es doch diese Erfahrungen, die mich zu der Frau werden ließen, die ich heute sein darf. Viele andere habe ich auf meinem Weg zerbrechen sehen, aber ich lebe noch und bin heute stärker denn je. Ich möchte Euch teilhaben lassen an meiner Kraft. Aber wisst auch, dass mein Weg, wie vermutlich auch der Eure, steinig war und von Tränen und Selbstzweifeln gesäumt.Ich habe viel erlebt, Gutes und Schlechtes, Fröhliches und Trauriges, Geburten und mehr Tod als man als junger Mensch in unseren Zeiten eigentlich erfahren sollte.Wie kam es dazu? Nun, da ist mein unglaublich großes Herz, das mich immer wieder in die unmöglichsten Situationen gebracht hat. Lange Zeit waren mir andere wichtiger als ich selbst und so habe ich mich mit 18 plötzlich in der Punkerszene wiedergefunden, selbst zu einer von denen geworden, denen ich hatte helfen wollen. Wie schrecklich sich der allmähliche Verfall von Freundschaften anfühlt, die von Drogen und Alkohol geprägt sind, können wohl nur die verstehen, die ähnliches erlebt haben.Ich muß dazu sagen, dass mein Elternhaus keineswegs meine damaligen Lebensumstände rechtfertigte. Meine Eltern waren normle Mittelstandsbeamte, ich wurde weder geschlagen noch sonstwie mißhandelt, war weder ernsthaft drogenabhängig, noch kriminell. Ich befand mich schlicht und ergreifend in "schlechter" Gesellschaft. Wobei "schlechte Gesellschaft" nicht mißverstanden werden soll: Ich bin all jenen, die in dieser Zeit für mich da waren - oder auch nicht - zutiefst dankbar für die Erfahrungen, die ich mache durfte. Oder machen musste? Es gibt keine Zufälle..... Aber überall und in jeder sozialen Schicht wunderbare Menschen.Der rote Faden, der sich durch mein Leben zieht, ist die Arbeit mit Menschen. Wie mein Helferkomplex mich dazu bewog, mich in verschiedenen sozialen Milieus zu bewegen, brachte er mich auch immer zu Berufen, die mit Menschen und ihren Schicksalen zu tun hatten. Ich habe in Arztpraxen, Seniorenheimen und in Behindertenwerkstätten gearbeitet und schließlich hat mich mein Weg zur Physiotherapie geführt und zu Reiki. In all diesen verschiedenen und doch gleichen Tätigkeiten offenbarte sich mir eine Berufung - der ich heute mit Freude nachgehe, auch wenn sie nicht immer leicht zu bewältigen ist.Reiki bedeutet für mich, niemals aufzugeben. Mit Reiki habe ich für mich eine Möglichkeit gefunden, mit allen Schicksalsschlägen fertig zu werden. Lächelnd nach vorn zu schauen (meistens zumindest) und zu glauben, dass sich alles zum Guten wendet. Denn genau davon ist mein Leben geprägt: dass sich immer alles zum Guten gewandt hat und wer-oder-was-da-oben es gut mit mir meint. Rückblickend kann ich sagen, daß mir immer zum richtigen Zeitpunkt die richtigen Menschen begegnet sind. Menschen, die mir die Hilfestellung gewährten, die ich anderen gegeben habe. Es ist und war ausgeglichen.... Wie ich den anderen, so die anderen mir - Wie innen, so außen.© Nina Kümmerling | www.lichtweg-reiki.de |
© Nina Kümmerling | www.lichtweg-reiki.de
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